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Region Hamburg
Ort Hamburg
Institution Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg   GND  Wikipedia
Adresse Steintorplatz, 20099 Hamburg
Webadresse der Institution http://www.mkg-hamburg.de
Ansprechpartner Dr. Jürgen Döring
Auskunft am 20130923
Ort der Sammlung 1917 Hamburg
Sammlung 1917 Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg  GND  Wikipedia
Adresse der Sammlung 1917 Steintorplatz
Leiter der Sammlung Stettiner, Richard  GND  Wikipedia
Beschreibung bei Buddecke Hamburg. Museum für Kunst und Gewerbe. Steintorplatz.
Sammlung: Kriegsgraphik und Kriegsdrucksachen aller Art, im ganzen 1850 Nummern. In erster Linie alles künstlerisch Wertvolle. Deutsche und österreichische Kunstblätter aus dem Kriege, Hamburger Tageszeitungen, Zeitung der X. Armee, Kriegszeitung der IV. Armee, Neueste Nachrichten der 34. Inf.-Div. Kriegszeitschrift der 50. Inf.-Div. im Felde u. a., ferner amtliche Bekanntmachungen, feindliche Karikaturen, Vivatbänder, Denkmünzen und Abzeichen.
Webadresse von Buddecke http://s2w.hbz-nrw.de/llb/urn/urn:nbn:de:hbz:51:1-7685
Seite 25-26
Erhaltung Die Sammlung ist teilweise erhalten.
erhaltene Bestände Drucksachen
Druckgrafik
Plakate
Zeichnungen
Postkarten
Amtsdruckschriften
Zeitschriften
Vivatbänder
nicht erhaltene Bestände Zeitungen, Feldzeitungen, Gedenkmünzen, Abzeichen
Abgabe Wahrscheinlich im Laufe des Jahres 1918 wurde die Postkartensammlung mit Kriegsmotiven an das Museum für Hamburgische Geschichte abgegeben. Gegen Ende der 1920er Jahre wurden offenbar weitere Teile der Sammlung dorthin abgegeben.
abgegebene Bestände Postkarten
abgegeben an Institution Museum für Hamburgische Geschichte   GND  Wikipedia
Adresse Holstenwall 24. 20355 Hamburg
Webadresse der Institution http://www.hamburgmuseum.de
separat aufgestellte Sammlungsteile Plakate einerseits und Grafiken und Drucksachen andererseits werden jeweils in separaten Schubladen verwahrt. Die Vivatbänder sind in der Textilsammlung in recht großer Zahl erhalten.
Ergänzung Der Bestand ist 1983 durch Ankauf des Nachlasses des Zeichners und Fotografen Adolf Elling, 1984 durch Tausch um amerikanische Plakate, 2003 durch die Schenkung des Nachlasses Fred Hendriok(1890-1942), sowie 2013 im Laufe der Vorbereitungen zu einer Weltkriegs- Ausstellung durch Erwerbungen von Plakaten, Karikaturen und Zeitschriften (L’Illustration, Leipziger Illustrierte, französische Karikaturjournale – insgesamt ca. 230 Einzelhefte) beträchtlich gewachsen.
ergänzte Bestände Plakate
Zeichnungen
Zeitschriften
Quellen zur Geschichte der Sammlung sind nicht vorhanden
Inventarisierung Die Sammlung ist inventarisiert.
Datum der Inventarisierung 2012/13
Inventarbücher Die historischen Inventarbücher sind nur zum Teil erhalten .
Ort der Inventarbücher Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Aktenmaterial Aktenmaterial zur Sammlung ist nicht erhalten. Es kann jedoch der historische Aktenbestand des HamburgMuseums herangezogen werden, mit dem das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hinsichtlich der Kriegssammlung im Austausch stand.
Art des Aktenmaterials Korrespondenzen
Ort des Aktenmaterials HamburgMuseum
Materialbeschaffung Aussagen zur Materialbeschaffung sind nicht möglich.
Vereinigung der Weltkriegssammler Die Sammlung war nicht Mitglied in der Vereinigung der Weltkriegssammler.
Verband deutscher Kriegssammlungen Die Sammlung war Mitglied im Verband deutscher Kriegssammler.
Tauschbeziehungen Museum für Hamburgische Geschichte
Zeitgenössische öffentliche Präsentation Während des Ersten Weltkrieges gab es mehrere Ausstellungen.
Zur Geschichte der Sammlung Die Sammlung wurde von Museumsdirektor Justus Brinckmann sofort nach Kriegsbeginn begründet. Sein Ziel war eine möglichst vollständige Sammlung der in Hamburg erscheinenden bzw. auf Hamburg bezogenen Extrablätter, Maueranschläge und sonstigen Bekanntmachungen. Im Oktober 1914 hatte er schon fast 1000 verschiedene Postkarten mit Kriegsbezug erworben; diese wurden wahrscheinlich 1918 an das Museum für hamburgische Geschichte abgegeben, das auch später Abnehmer von Sammlungsbestandteilen wurde, die als dem Profil des Museums für Kunst und Gewerbe nicht entsprechend ausgesondert wurden.
Erschließung Die Sammlung ist erschlossen.
Datum der Erschließung 2012/13
Digitalisierung Die Sammlung ist in einer internen Datenbank vollständig digital erfasst und fotografiert.
Literatur zur Sammlung Hübbe, Thomas: Kriegsgewinne hamburgischer Büchereien. In: Hamburger Nachrichten. Morgenzeitung für Politik, Handel und Schiffahrt. Organ für Hamburgische Angelegenheiten. Morgenausgabe vom 21.7.1918.
Matthes, Olaf, und Ortwin Pelc: „In den Spuren der Geschütze … wandelt der Forscher einher.“ Die Sammlungen zum Ersten Weltkrieg im Museum für Hamburgische Geschichte 1914–2013. In: Kriegssammlungen 1914-1918. Hrsg. von Julia Freifrau Hiller von Gaertringen. Frankfurt a.M. 2014 (in Vorbereitung).
Projekt 2014/18: Erschließung Im Zuge der Vorbereitung zur Sonderausstellung im Jubiläumsjahr 2014 wird die Sammlung teilweise neu erschlossen und aufgearbeitet.
Projekt 2014/18: Ausstellung Das Museum plant im Zuge des Jubiläumsjahres eine große Ausstellung zum Ersten Weltkrieg mit dem inhaltlichen Schwerpunkt "Entstehung der modernen Propaganda".
Autor des Datensatzes Aibe-Marlene Gerdes und Julia Freifrau Hiller von Gaertringen
Stand der Erfassung 11.01.2014

Kriegssammlungen in Deutschland 1914-1918 / Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft der Regionalbibliotheken im Deutschen Bibliotheksverband. Bearb. von Julia Freifrau Hiller von Gaertringen und Aibe-Marlene Gerdes.
Karlsruhe: Badische Landesbibliothek 2014. URL: www.kriegssammlungen.de